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Nationwide Series

Regan Smith Rennsieger – Stenhouse jr. ist Champion

Ricky Stenhouse jr. mit seinen beiden Trophäen. Foto: ©NASCAR

Um 01.09 MEZ war die Meisterschaft entschieden. Ein sechster Platz reichte dem Roush-Fenway-Piloten Ricky Stenhouse jr. zur Titelverteidigung.

Ricky Stenhouse jr. mit seinen beiden Trophäen. Foto: ©NASCARRicky Stenhouse jr. mit seinen beiden Trophäen. Foto: ©NASCAR

Um 01.09 MEZ war die Meisterschaft entschieden. Ein sechster Platz reichte dem Roush-Fenway-Piloten Ricky Stenhouse jr. zur Titelverteidigung.

Er ist nun der sechste Pilot in der Nationwide Series, der zwei Titel hintereinander gewonnen hat. Vor ihm haben das Fahrer wie Dale Earnhardt jr. (1998-1999) oder Martin Truex jr. (2004-2005) geschafft.

«Es hat schon etwas, wenn wir erst das sechste Team sind, das es schafft, unseren Titel zu verteidigen. Aber das zeigt, wie gut man sein muss, um wie die 48 (Jimmie Johnson) fünfmal in Folge die Meisterschaft zu gewinnen», sagte der alte/neue Champion.

Für Stenhouse jr. war dieses Jahr die letzte Vollzeitsaison. Er wird nächstes Jahr im Sprint Cup den Wagen mit Nummer 17 von Matt Kenseth übernehmen, da dieser zu Joe Gibbs Racing wechselt.

Auf Platz 2 in der Meisterschaftswertung ist Elliott Sadler. In diesem Rennen hatte er lange Zeit das beste Auto von den drei Konkurrenten um Titel, jedoch warf ihn eine lose Radmutter bei einem Boxenstopp weit zurück. Beim vorletzten Restart verlor er durch ein unfahrbares Auto jede Menge Positionen. Am Ende wurde der Richard Childress Pilot, der nächstes Jahr für Joe Gibbs Racing in der Nationwide Series fahren wird, neunter.

«Dieses Jahr ist es schlimmer als letztes Jahr. Dieses Jahr hatten wir lange Zeit eine Führung in der Meisterschaft. Wir konnten jedoch einfach am Ende nicht die Ergebnisse holen, die wir gebraucht hätten. Indy hat uns viel Momentum gekostet», sagte Sadler im Interview.

Rookie Austin Dillon wurde hinter Sadler und Stenhouse jr. Dritter in der Meisterschaftswertung. Mit zwei Siegen in der Saison kann der Enkel von Richard Childress Racing schon stolz auf sich sein. Er wird nächstes Jahr wieder eine Vollzeitsaison in der Nationwide Series fahren und ein paar Gaststarts im Sprint Cup haben.

Natürlich dürfen wir Regan Smith nicht vergessen, der nach fünf Jahren wieder mal in der Nachwuchsklasse fuhr. Er hatte über weite Strecken das beste Auto und gewann so vor Kyle Busch das Rennen.

«Dass ich nach fünf Jahren noch so gut bin, hätte ich gar nicht gedacht», sagte Regan Smith in der Victory Lane.

Danica Patrick wurde in diesem Rennen 13. Für sie geht es nächstes Jahr Vollzeit im Sprint Cup weiter. Sam Hornish jr. hingegen bleibt weiter in der NASCAR Nationwide Series, wie der «Captain» Roger Penske bestätigte.

Das nächste Rennen der NASCAR Nationwide Series ist am 23. Februar 2013 auf dem Daytona International Speedway, traditionell einen Tag vor dem Daytona 500.