John King schockt die Konkurrenz

John King war sprachlos nach seinem Sieg. ©NASCAR

Rookie John King hat den Auftakt zur Camping World Truck Series in Daytona für sich entschieden. Er überstand eine wilde Schlussphase. Für King war es erst der achte Start in der Serie.

John King war sprachlos nach seinem Sieg. ©NASCARJohn King war sprachlos nach seinem Sieg. ©NASCAR

Rookie John King hat den Auftakt zur Camping World Truck Series in Daytona für sich entschieden. Er überstand eine wilde Schlussphase. Für King war es erst der achte Start in der Serie.

Nach 2 Siegen auf Short-Tracks in Virginia folgte für John King am Freitagabend in Daytona der mit Abstand größte seiner bisherigen Karriere. Im Toyota Tundra von Red Horse Racing sorgte er für die erste Überraschung des Wochenendes und gewann das 100-Runden-Rennen auf dem Oval von Daytona.
100 Runden waren es am Ende aber nicht ganz. Gleich dreimal ging das Rennen aufgrund von Unfällen in die Verlängerung. So waren es letztlich 109 Umläufe, die die Fahrer absolvieren mussten. Nur 18 der 36 Starter sahen die Ziellinie.

John King selbst sorgte mit einem Manöver gegen den Führenden Johnny Sauter dafür, dass er in Führung ging. Kurz bevor die weiße Flagge geschwenkt wurde, geriet er in Sauters Heck und drehte ihn auf der Start-/Zielgeraden. «Alles, was ich weiß ist, dass ich sehr schnell zu ihm aufgeschlossen habe und dann keine Chance mehr hatte», so King im Anschluss. «Ich bin ein Rookie und habe noch nie ein anderes Fahrzeug in meinem Leben angeschoben. Das ist das erste Mal, dass ich in Daytona bzw. überhaupt auf einem Superspeedway bin. Ich entschuldige mich in aller Form dafür. Das war überhaupt nicht meine Absicht.»
Sauter nahm es mit Ironie. Seine Vergangenheit in Daytona ist ohnehin nicht besonders erfolgreich.

John King stand in der letzten Runde als Sieger fest, nachdem es auf der Zielgeraden erneut krachte. Joey Coulter überschlug sich in seinem Chevrolet, blieb aber unverletzt. Einen harten Einschlag musste auch Polesitter Miguel Paludo einstecken. In Runde 83 verlor er ausgangs Kurve 4 seinen Truck und rutschte mit hohem Tempo in die Innenmauer. Der Einschlag glich dem Danica Patricks im Qualifikationsrennen der Sprint Cup Series am Donnerstag. Auch Paludo konnte sich für die Sicherheitsmaßnahmen an der Strecke und am Truck bedanken und blieb unverletzt.

Zweiter im Rennen wurde Timothy Peters, gefolgt von Justin Lofton, Travis Kvapil und Jason White. Ward Burton, Daytona-500-Sieger 2002, belegte in seinem ersten NASCAR-Rennen seit 2007 einen guten achten Platz.

Dennis

Autor: Dennis

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