Brad Keselowski besiegt Jimmie Johnson

Brad Keselowski. ©NASCAR

Der Sieg zum Chase-Auftakt geht an Brad Keselowski. Der Penske-Fahrer überholte nach dem letzten Boxenstopp Jimmie Johnson. Jeff Gordon wird das Pech nicht los.

Brad Keselowski. ©NASCARBrad Keselowski. ©NASCAR

Der Sieg zum Chase-Auftakt geht an Brad Keselowski. Der Penske-Fahrer überholte nach dem letzten Boxenstopp Jimmie Johnson. Jeff Gordon wird das Pech nicht los.

Jimmie Johnson bleibt auf dem Chicagoland Speedway ohne Sieg. Trotz der Pole Position und den meisten Führungsrunden auf dem 1,5-Meilen-Oval blieb ihm der Sieg verwehrt. «In den letzten 3 Stints wurde er so langsam zum Faktor», sagte Johnson über Keselowski. «Im Letzten war er dann einfach besser, Gratulation an ihn.»

Keselowski übernahm die Führung nach dem finalen Boxenstopp. Er kam direkt vor Jimmie Johnson aus der Boxengasse und setzte sich danach souverän ab. 3,1 Sekunden trennten die beiden am Ende im Ziel. «Aus irgendeinem Grund sind wir einfach davongezogen», wunderte sich Keselowski selbst über die starke Schlussphase. «Der Sieg fühlt sich an wie eine gute erste Runde in einem Schwergewichtstitelkampf. Es kommen noch einige Runden. Das Auto war wirklich gut und ich bin stolz auf die Jungs bei Penske.» Nach dem gestrigen Verlust der IndyCar-Meisterschaft sicherlich ein Lichtblick für das Team von Roger Penske.

Durch den Sieg übernahm Keselowski auch die Führung in der Gesamtwertung. Da Denny Hamlin in der letzten Runde ohne Sprit noch etliche Positionen verlor, fiel er auf Platz 4 zurück. Hamlins Team füllte beim letzten Boxenstopp nur eine Kanne Sprit nach, um Zeit zu sparen. Das rächte sich am Ende.

Auf Platz 3 kam Kasey Kahne über die Linie. Er beförderte sich mit dem Ergebnis auf Rang 5 in der Gesamtwertung. Kyle Busch und Ryan Newman, beide nicht im «Chase» vertreten, komplettierten die Top 5.

Titelverteidiger Tony Stewart kam auf Position 6 ins Ziel. Dale Earnhardt jr., Martin Truex jr. und Clint Bowyer belegten die Plätze 8 bis 10. Enttäuschend verlief das Rennen für die Ford-Fahrer. Kein Auto schaffte es unter die ersten 10. Greg Biffle war auf Rang 13 bester Ford-Pilot.

Noch schlimmer erwischte es Jeff Gordon. Nach dem knappen Chase-Einzug wurde er nur 35. und liegt auf Platz 12 nun 47 Punkte zurück. In Kurve 1 blieb sein Gaspedal stecken, was dazu führte, dass er geradeaus in die Mauer fuhr. Gordon kam später zwar noch einmal zurück auf die Strecke, hatte aber am Ende 77 Runden Rückstand.

Dennis

Autor: Dennis

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