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Sprint Cup Series

Abschiedssieg für Kasey Kahne und Red Bull

Kasey Kahne gewann zuletzt im September 2009. ©NASCAR

Im vorletzten Rennen für das Team Red Bull konnte Kasey Kahne seinen lang ersehnten ersten Sieg für das Team einfahren. Carl Edwards und Tony Stewart gehen unverändert ins Saisonfinale.

Kasey Kahne gewann zuletzt im September 2009. ©NASCARKasey Kahne gewann zuletzt im September 2009. ©NASCAR

Im vorletzten Rennen für das Team Red Bull konnte Kasey Kahne seinen lang ersehnten ersten Sieg für das Team einfahren. Carl Edwards und Tony Stewart gehen unverändert ins Saisonfinale.

Während der Fokus im vorletzten Saisonrennen der NASCAR Sprint Cup Series auf dem Phoenix International Raceway ganz klar auf den Kampf um die Meisterschaft zwischen Carl Edwards und Tony Stewart gerichtet war, schnappte sich Kasey Kahne einen lang ersehnten Sieg.

Der Red-Bull-Pilot übernahm nach der letzten Serie von Boxenstopps unter Grün in Runde 299 die Führung und brachte den Vorsprung auf Carl Edwards erfolgreich ins Ziel. Es war der erste Sieg für Kahne in dieser Saison und sein insgesamt Zwölfter in der Sprint Cup Series. «Wir haben einfach tolle Autos,» lobte er sein Team danach. «Wir haben jede Woche ein konkurrenzfähiges Auto, das fühlt sich sehr gut an.» Kahne wird das Team am Saisonende Richtung Hendrick Motorsports verlassen. Für Red Bull war es möglicherweise bereits der letzte Sieg in der NASCAR Sprint Cup Series. Auch wenn die Zukunft des Teams noch nicht geklärt ist, wird sich der Hauptsponsor zurückziehen.

Der Sieg Kahnes stand klar im Schatten des Duells um den Titel. Tony Stewart fing in Phoenix genau dort an, wo er in Texas aufgehört hatte. In der Anfangsphase machte er umgehend Boden gut und übernahm die Führung in Runde 36. Erneut schaffte er es im Rennen, die meisten Rennrunden anzuführen. Im Ziel musste er sich jedoch knapp seinem Konkurrenten Carl Edwards geschlagen geben. «Jeder Punkt zählt ab jetzt,» so Stewart. «Das ist der Grund, warum wir so hart gegen Carl und Kasey gefahren sind. Wir mussten sicherstellen, dass wir genug Runden führen, um die meisten Runden vorne zu sein.» Mit insgesamt 160 Führungsrunden war er am Ende tatsächlich der Mann mit den meisten Führungskilometern und sicherte sich so noch einen Bonuspunkt. Dadurch blieb es im Gesamtstand bei der Punktedifferenz von 3 Zählern.

Sollte Stewart in Homestead gewinnen, hat er seinen dritten Cup-Titel sicher. Wenn nicht, muss er mindestens 3 Positionen vor Edwards ins Ziel kommen bzw. die meisten Runden anführen und 2 Plätze vor seinem Kontrahenten liegen. Bei Edwards‘ Stärke in Homestead kein einfaches Unterfangen.

Die Plätze 4 und 5 gingen in Phoenix an Jeff Burton und Ryan Newman.

Während Kasey Kahne den Sieg einfuhr, sorgte sein Teamkollege Brian Vickers für Negativ-Schlagzeilen. Gegen Rennhalbzeit räumte er den bis dahin aussichtsreich liegenden Matt Kenseth ab und drückte ihn in die Mauer. Nach den Unfällen der beiden in Martinsville also ein weiteres Kapitel.