Zweiter Sieg für Dillon in Kentucky

Austin Dillon. Foto: ©NASCAR

Austin Dillon gewann das Kentucky 300 auf dem Kentucky Speedway. Durch diesen Sieg hat nun eine makellose Kentucky-Bilanz in der Nationwide Series

Austin Dillon. Foto: ©NASCARAustin Dillon. Foto: ©NASCAR

Austin Dillon gewann das Kentucky 300 auf dem Kentucky Speedway. Durch diesen Sieg hat nun eine makellose Kentucky-Bilanz in der Nationwide Series

Zwei Starts, zwei Siege. Im Juni-Rennen auf dem Kentucky Speedway feierte Austin Dillon seinen Debütsieg, auch wenn sein Auto durch die technische Abnahme fiel.

Ein Start-Ziel-Sieg war es aber nicht. Zwar startete Austin Dillon von der Pole, musste aber kurz nach dem Start die Führung an Ricky Stenhouse jr. abgeben. Doch der hatte einen rabenschwarzen Tag.

Zuerst kam es nach der Competition Caution in Runde 32 in der Box zu einem Zusammenstoß mit Eric McClure. Dabei wurde die Front des Mustangs beschädigt und Stenhouse musste zur Reparatur an die Box. Aber damit nicht genug. In Runde 50 wurde der Ford Ausgang Kurve 4 unruhig, der hintere rechte Reifen war platt, und schlitterte in die SAFER Barrier. Die Reparatur sorgte dafür, dass der Tabellenführer zwei Runden verlor und am Ende 17. wurde.

Aber nicht nur er hatte Pech, sondern auch Kurt Busch. Den ereilte ein besonderes Schicksal. In Runde 128 verrauchte im wahrsten Sinne des Wortes das Getriebe. Das Getriebe fing Feuer und er beendete das Rennen auf dem 28. Platz.

Des einen Pech, des anderen Freud. Elliott Sadler hatte zwar auch seine Probleme, er fiel zum Beispiel auf eine Finte von Leader Dillon rein, aber konnte sich mit dem schnellen Auto wieder an die Spitze kämpfen und holte sich Platz 5.

Sam Hornish jr. wurde mit einer Sekunde Rückstand auf Austin Dillon Zweiter und gab wieder eine Bewerbung für einen Platz im Sprint Cup-Programm von Roger Penske ab. Dritter wurde Brendan Gaughan vor Drew Herring. Johanna Long wurde 12. und war damit besser platziert als Danica Patrick, die 14. wurde.

In der Meisterschaft führt nun wieder Elliott Sadler mit 1014 Punkten. Allerdings hat Ricky Stenhouse jr. nur vier Punkte Rückstand. Dritter ist Sieger Austin Dillon mit 19 Punkten Rückstand. Vierter ist Sam Hornish jr. mit 46 Punkten Rückstand.

Das nächste Rennen der Nationwide Series ist auf der «Monster Mile», dem Dover International Speedway. Das OneMain Financial 200 wird nächsten Samstag um 21.30 Uhr MESZ gestartet.

Dennis

Autor: Dennis

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