Felgenreiniger von GTÜ getestet: drei Produkte sehr empfehlenswert

Auf Felgen lagern sich im Laufe der Zeit Straßenschmutz, Schmierfett sowie Bremsen-, Gummi- und Metallabrieb ab. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und die „Auto Zeitung“ haben zwölf Felgenreiniger zwischen acht und 20 Euro auf ihre Wirkung getestet. Am besten schnitt P21S Power Gel von Dr. Wack ab, dicht gefolgt von dem Reiniger Sonax Xtreme auf dem zweiten und dem Alu-Teufel von Tuga Chemie auf dem dritten Rang. Alle drei Produkte erhalten das Prädikat „sehr empfehlenswert“.

Felgenreinigung am AutoMit einer kaum schlechteren Reinigungsleistung reihen sich direkt danach Liqui Moly Spezial ein, gefolgt von Seitronic ST1 auf dem fünften Platz und Armor All Shield mit einer ebenfalls guten Reinigungsleistung auf dem sechsten Rang. Die siebte Position besetzt Nigrin Performance Evo Tec, der achte Platz geht an Aral Profi Pflege, dicht gefolgt von Kärcher Car & Bike 3 in 1 an neunter Stelle. Diese Reiniger erreichen durchweg die Note „empfehlenswert“.

Abstriche vor allem in Sachen „Praxistauglichkeit“ sind bei den Reinigern Trinova Wheel Cleaning Gel auf dem zehnten Platz und Meguiar‘s Hot Rims an elfter Stelle zu verzeichnen. Sie erhalten die Note „bedingt empfehlenswert“. Schlusslicht im Test bildet das Produkt RS 1000, das besonders mit seiner Reinigungsleistung nicht überzeugt und daher auch „nicht empfehlenswert“ ist.

Insgesamt schneidet das Gros der Felgenreiniger mit erfreulichen Resultaten ab. Dies gilt vor allem für die Materialverträglichkeit bei Beachtung der Herstellervorgaben. Stark saure oder alkalische Eigenschaften scheinen bei den Rezepturen kein Thema mehr zu sein. Dass dies nicht zu Lasten der Reinigungswirkung geht, zeigen besonders P21S Power Gel von Dr. Wack, Xtreme von Sonax und Alu-Teufel von Tuga Chemie auf den vorderen Plätzen: Aufsprühen, einwirken lassen und mit dem Dampfstrahler abspülen, das war‘s – die Felgen strahlen fast wie neu.

Testergebnisse FelgenreinigerDie Reiniger mit der Note „empfehlenswert“ weisen marginal verbleibende Schmutzreste auf, die mit leichtem Nachwischen vollends zu beseitigen sind. Bei den mit „bedingt empfehlenswert“ beurteilten Reinigern dürfte der Nachbehandlungsaufwand jedoch merklich größer sein. Ein gerade noch akzeptables Ergebnis erreicht RS 1000 auf dem letzten Platz in Sachen „Materialverträglichkeit“ und „Praxistauglichkeit“. Seine Reinigungswirkung kann allerdings nicht überzeugen, nach der Anwendung sind noch deutliche Schmutzspuren erkennbar.

Bei dem Test erfolgte nach den vorgegebenen Einwirkzeiten ausschließlich die Spülung mit dem Hochdruckreiniger. Eine Nachbehandlung mit Bürste oder Schwamm war bei der Beurteilung der Reinigungsleistung tabu. (ampnet/jri)

Stockcar-News.de/Auto-Medienportal.net

Autor: Stockcar-News.de/Auto-Medienportal.net

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