2016er Chevrolet Camaro zeigt sein Gesicht

Der Wettstreit der US-Sportwagen-Ikonen geht in die nächste Runde. Am 16. Mai stellte Chevrolet auf Detroits Belle Isle den neuen 2016er Chevrolet Camaro vor, den ewigen Rivalen des Ford Mustang. Auch für den Camaro gelten dabei die aktuellen Regeln beim Sportwagen-Bau: leichter, windschlüpfiger, kleiner, schneller, agiler, effektiver und auch noch dynamischer gestaltet. Nur zwei Teile wanderten von der fünften in die sechste Generation: das Bowtie-Emblem und SS-Logo am Heck.

2016 Chevrolet CamaroDabei sind 70 Prozent der Teile nur für den Camaro entwickelt worden, wobei sein Gewicht um mehr als 90 Kilogramm abnahm. Die Länge des neuen 2016er Modells nahm um fast sechs Zentimeter auf 4,78 Meter zu, die Breite misst mit 1,90 Meter nun zwei Zentimeter weniger und die Höhe sank um fast drei Zentimeter auf 1,35 Meter. Der Radstand schrumpfte um rund vier Zentimeter auf 2,81 Meter.

Standardmotor der LT-Version in den USA ist der 3.0 L Turbo mit 295 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern (Nm). Damit beschleunigt der Camaro in weniger als sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit einem Verbrauch von 7,8 Litern auf 100 km (30 mpg) ist dieser Camaro der effektivste.

Der neue 3,6 L V6-Benziner leistet 335 PS und bietet 385 Nm Drehmoment. Dem Direkteinspritzer mit variabler Ventilsteuerung und der Abschaltung von zwei Zylindern beim Fahren ohne Beschleunigung reklamiert Chevrolet für seinen Motor die Bestmarke bei der spezifischen Leistung im Wettbewerbsumfeld.

Der Camaro SS bekommt die 6.2L LT1 V8-Maschine aus der Corvette Stingray, allerdings angepasst an den Camaro. Der Motor arbeitet ebenfalls mit Direkteinspritzung, variabler Ventilsteuerung und Zylinderabschaltung. Er leistet 455 PS und schafft bis zu 617 Nm an die angetriebene Hinterachse.

All drei Motoren arbeiten mit einem Sechs-Gang-Getriebe (beim SS mit Zwischengasfunktion). Optional kann eine Acht-Gang-Automatik erworben werden. Auch der Camaro wird nun mit einem einstellbaren Fahrwerk (Magnetic Ride Control) und einem Fahrmodus-Schalter ausgestattet. Der bietet drei Stufen: Schnee/Eis, Tour, Sport und bei den SS-Modellen die Track-Einstellung für die Rennstrecke. Die bisherige klassische Handbremse für manuelle Bedienung musste einer elektrischen Parkbremse weichen.

Wie beim Mustang bietet nun auch der Camaro ein anspruchsvolleres Innenleben mit besseren Materialien und besserer Verarbeitung. Der Camaro wird in den beiden Versionen LT und SS angeboten. Er soll im Laufe dieses Jahres in den USA beim Händler stehen.

Fotos: Auto-Medienportal.net/Chevrolet

Stockcar-News.de/Auto-Medienportal.net

Autor: Stockcar-News.de/Auto-Medienportal.net

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