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Daytona 500 - Das erste Rennen 1959


 

Daytona ist fest mit der Geschichte der National Association for Stock Car Auto Racing (NASCAR) verbunden. Bereits 1949 wurden Rennen unter dem Banner der NASCAR in Daytona Beach gefahren, jedoch zunächst auf einem etwa 4,15 Meilen langen Rundkurs entlang des Strandes. Start- und Zielgerade der ursprünglichen Strecke bildete der Highway A1A, die Gegengerade führte direkt am Sandstrand von Daytona Beach entlang. Beide Geraden waren durch 2 enge Spitzkehren verbunden, der sogenannten Nord- und Südkurve.

Bis zu 35.000 Fans waren jedes Jahr auf’s neue begeistert, wenn ihre Helden sich um die Krone des Rennens duellierten. Doch die Strecke war hart für Mensch und Material, so dass die Tage der temporären Strecke gezählt waren.

Bereits 1954 hatte NASCAR Boss und Eigner des künftigen „Daytona International Speedway“ sein ehrgeiziges Projekt erstmals im Rahmen der Rennen am Strand von Daytona Beach vorgestellt: Ein 2,5 Meilen großer Superspeedway mit stark überhöhten Kurven sollte Fahrer und Fans in neue Dimensionen des Racings führen. Ehrgeizig wie immer kündigte Bill France bereits für 1955 Rennen auf seinem Vorzeigeobjekt an, doch erst 1959 war es endlich so weit.

Am 22. Februar des Jahres 1959 sollten Stock Cars zum ersten Mal über 500 Meilen auf dem Daytona International Speedway um Ruhm und Ehre kämpfen. France schüttet 62.760 Dollar an Preisgeld aus. Zusätzlich versprach er dem Sieger 5.000 Dollar Extrabonus, sollte er den Sieg auf einem 59er Modell einfahren. France wollte neue Wagen auf seinem neuen Speedway fahren sehen.

Vor dem Hauptrennen waren mehrere Qualifyings angesetzt. Schnellster Mann war Cotton Owens in einem 59’er Pontiac, der eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 143,198 Meilen pro Stunde erzielte. Damit war er über 25 mph schneller als in Darlington, dem bisher schnellsten Oval für Stock Cars vor Eröffnung des Daytona International Speedways.

Teil der Eröffnungsfestivitäten der Strecke sollte auch ein Geschwindigkeitsweltrekord für geschlossene Rennstrecken sein. Marshall Teague wollte in einem leicht modifizierten Indy Car eine neue Bestmarke setzen, bezahlte seinen Rekordversuch jedoch mit seinem Leben, als sein Auto am Morgen des 11. Februar 1959 bei hoher Geschwindigkeit Unterluft bekam, abhob, sich mehrfach überschlug und vollständig auseinanderbrach. Teague konnte nur noch tot geborgen werden und war somit noch vor dem eigentlichen Rennen das erste Todesopfer auf dem neuen Daytona International Speedway.

Das erste Rennen auf der Strecke fand am 20. Februar statt. In einem 100 Meilen langen Qualifying Rennen der „Convertible Car Division“ konnte sich Shorty Rollins in einem 58’er Ford knapp vor Marvin Panch und Richard Petty behaupten.

Auch für das eigentliche Hauptrennen der sogenannten Hardtops der Grand National Divison (zu der Zeit die Top Liga der NASCAR) fand später am Tag ein Qualifying Rennen statt, welches Bob Welborn gegen Fritz Wilson in einem Holmon and Moody (später Ford) Thunderbird für sich entscheiden konnte. Erstmals konnte man Drafting Manöver beobachten. Wilson positionierte seinen besser motorisierten, jedoch aerodynamisch wesentlich schlechteren T-Bird direkt unter der hinteren Stoßstange von Welborn’s 59’er Chevy und war so in der Lage, schnellere Runden zu fahren wie allein im Qualifying.

Am 21. Februar, also dem Samstag vor dem 500, wurde das Sportsman Class Rennen (vergleichbar mit der heutigen Busch Series) durchgeführt, welches Banjo Matthews gewinnen konnte. Junior Johnson, eigentlich als 4. über den Zielstrich gefahren, wurde wegen eines zu großen Tankes disqualifiziert. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass der Obertrixer des Stock Car Szene mit dem Regelwerk in Konflikt stand.

Später am Tag wurden die Startplätze 41- 59 des Daytona 500 für alle noch nicht qualifizierten in einem 25-Runden-Rennen ermittelt. Jack Smith sollte das Rennen gewinnen.

Damit waren alle Vorbereitungen zum großen Event abgeschlossen, am Sonntag sollte es endlich zur Sache gehen. Pessimisten erwarteten, dass keines der teilnehmenden Autos je die Zielflagge sehen würde. Eine derartige Belastung könne kein Auto der Welt durchhalten, es würde schwere Unfälle geben und das Feld würde sich weit auseinanderziehen, doch sie wurden eines besseren belehrt.

Newsmeldungen in der Übersicht

Rekordsieg von Jimmie Johnson. Der Chevrolet-Pilot gewann zum vierten Mal das All-Star-Rennen auf dem Charlotte Motor Speedway. Zuvor dominierten die Busch-Brüder.
Die Qualifikation für das All-Star-Rennen der NASCAR Sprint Cup Series in Charlotte verlief in diesem Jahr etwas anders. Carl Edwards kam am besten zurecht und sicherte sich Startplatz 1.
Ohne den Stamm-Crew-Chief gewann Matt Kenseth am Samstagabend das Southern 500 auf dem Darlington Raceway. Kyle Busch dominierte das Rennen zuvor.

weitere Newsmeldungen in der Übersicht

Kyle Busch gewann vor seinen Teamkollegen Elliott Sadler und Brian Vickers. Regan Smith baut seinen Vorsprung in der Tabelle aus.
Nach seinem IndyCar-Test in Indianapolis fuhr Kurt Busch am Freitag in Darlington die Bestzeit in der Qualifikation der NASCAR Sprint Cup Series. Johnson hat das Nachsehen.
Nach einer mehrstündigen Unterbrechung gewann David Ragan überraschend das NASCAR-Rennen in Talladega. Doppelsieg für Front Row Motorsports.
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Race Control

MAI
27

27.05.2013: 00:00 Uhr
Sprint Cup: Coca Cola 600

Rennsieger 2012: Kasey Kahne
Distanz: 400 Runden (600 Meilen)

Charlotte Motor Speedway

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