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Unfälle überschatten ersten Trainingstag Drucken
Geschrieben von: Dennis Grübner   
Freitag, den 05. Februar 2010 um 10:58 Uhr

Die ersten Trainingsminuten im neuen Jahr. Foto: NASCARBeim Training zum Budweiser Shootout am Donnerstag krachte es bereits das erste Mal. Denny Hamlin und Mark Martin lösten einen Unfall in den mehrere Fahrzeuge involviert waren aus.

 Nach knapp mehr als 20 Minuten mussten die Fahrer am Donnerstag ihre erste Trainingssitzung zum Budweiser Shootout unterbrechen. Grund war ein Unfall in Kurve eins, der rund sechs Autos teilweise stark beschädigte. Ein Missverständnis von Denny Hamlin und Mark Martin führte dazu, dass Hamlin das Auto mit der Startnummer fünf von Martin am Heck traf und in die Mauer vor der ersten Kurve schickte. Viele Fahrer im Feld konnten nicht mehr ausweichen und schlidderten ebenfalls mit ins Verderben.

Neben Hamlin und Martin waren auch Greg Biffle, Jamie McMurray und Clint Bowyer in den Unfall verwickelt. Bowyer, der normalerweise nicht im Shootout startberechtigt ist, testete das Auto für Kevin Harvick, der an einer Grippe leidet. Alle genannten Fahrer mussten nach dem Unfall zu ihrem Ersatzauto greifen.

„Es sah für mich so aus, also wolle er mich außen überholen“, beschrieb Martin nach dem Unfall seine Sicht der Dinge. „Daher wollte ich ihm die äußere Linie überlassen. Er hatte aber anscheinend die Absicht hinter mir zu gelangen.“ Genau dieser Umstand löste den Crash aus. Hamlin zog nach innen, als Martin bereits knapp neben ihm war und erwischte ihn so am Heck.

Den zweiten Unfall des Tages lieferten Juan Pablo Montoya und Kurt Busch ab. Den besseren Ausgang hatte hier der Kolumbianer. Auf der Start-/Zielgeraden versuchte Busch an John Andretti vorbeizuziehen. Montoya, der direkt hinter ihm fuhr, folgte dem Penske-Dodge von Busch, erwischte ihn hierbei allerdings so stark am Heck, das Busch mit hoher Geschwindigkeit in die Außenmauer krachte. Zwar blieb auch der Champion von 2004 unverletzt, sein Wagen war jedoch nicht mehr einsatzbereit.

Die schnellste Zeit des Tages fuhr im ersten Training Jeff Burton, vor Jamie McMurray und Kurt Busch. Kasey Kahne war Schnellster im zweiten Training. Keine einzige Zeit lieferte bisher der Sieger des 1990er Daytona 500, Derrike Cope, ab. Sprint Cup Direktor John Darby gab an, dass es nicht nötig ist, ein Training zu bestreiten, um am Rennen teilzunehmen. Der Fahrer muss lediglich die technische Abnahme bestehen. Was bei Cope am Freitag jedoch noch nicht der Fall war.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. Februar 2010 um 11:05 Uhr